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Nachgehakt bei der Schokoladenindustrie

2015 versprach die Schokoladen- industrie, dass sie ihre Bemühungen zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von                   ….

Kakaobauern verstärken werden. Doch Versprechen allein reichen nicht aus – den Worten müssen Taten folgen! Hier können Sie jetzt online unterschreiben!

Aktion #nachgehakt: Wie fair ist meine Lieblings-Schokolade?

Im Dezember 2015 überreichten AktivistInnen von Make Chocolate Fair! 122.826 Unterschriften an den Dachverband der Europäischen Süßwarenhersteller CAOBISCO in Brüssel. Die Schokoladenindustrie versprach, Bemühungen im Kampf gegen Kinderarbeit zu verstärken und sich für eine Verbesserung der Einkommen von Kakaobauernfamilien einzusetzen. Doch süße Versprechen reichen nicht aus. Damit den Worten auch Taten folgen, können VerbraucherInnen mit der Aktion: #nachgehakt die Schokoladenunternehmen an ihre Versprechen erinnern.

Zum Hintergrund:
Die Kampagne Make Chocolate Fair!

Noch immer gehören Hunger, Armut und missbräuchliche Kinderarbeit zum Alltag in den Kakaoanbauregionen. Die europäische Kampagne Make Chocolate Fair! setzt sich für bessere Lebenbedingungen von Kakaobauernfamilien ein und fordert das Ende missbräuchlicher Kinderarbeit. Das Kampagnenbündnis macht sich für einen nachhaltigen und diversifizierten Kakaoanbau ein, der die Umwelt schützt und gleichzeitig, die Einkommenssituation der Kakaobäuerinnen und -bauern verbessert.

Die Kampagne Make Chocolate Fair! fordert Schokoladenunternehmen, Kakaoverarbeiter und Regierungen dazu auf ihre Bemühungen zur Verbesserung der Lebenssituation von Kakaobauernfamilien zu verstärken. Schokoladenunternehmen sind die Hersteller des Endprodukts von Kakao. Sie tragen mageblich eine Verantwortung für die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten beim Kakaoanbau. Auch VerbraucherInnen stehen in der Verantwortung: Als Endkonsumenten müssen sie faire Schokolade einfordern und beim Kauf auf nachhaltig zertifizierte Schokolade achten.