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Kunst aus Burkina Faso

Der verlorene Guss ist eine alte Kunst in Burkina Faso. Jedes Stück in ein Unikat! Das Bronzekunsthandwerk, eine geniale Verbindung von Weichheit und Formbarkeit des Wachses mit der Härte und Schlichtheit der Bronze, hat lange Tradition  in Burkina Faso. Beständig auf der Suche nach Perfektion, Verfeinerung und Konzentration auf das Element der Bewegung sind die Künstler in Ouagadougou. Diese Kunstwerke sind klassisch und zeitgenössisch zugleich und bestechen durch ihre Suche nach der Form höchster Ausdruckskraft.

 

Herstellungsprozess in Kürze:
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Die Figur wird aus Wachs geformt.
Die Wachsfigur wird mit einer Tonhülle ummantelt und an der Luft getrocknet.

Der Tonmantel wird gebrannt und das heiße und flüssige Wachs lässt man ausfließen.

Anschließend wird die Tonhülle fixiert mit Draht, damit sie nicht auseinanderbricht. Eine Abdichtung sorgt dafür, dass das heiße Metall nicht ausfließen kann.

Als Material wird Messing und Kupfer aus Altmetall verwendet und geschmolzen. Durch spezielle Einfülltrichter wird die Form gegossen.
Anschließend wird die Tonhülle zerschlagen, daher auch der Name verlorener Guss, da es diese Form nicht mehr gibt und sie nur einmal gegossen werden kann.

Einfüll- und Entlüftungskanäle werden abgesägt.
Säubern, Schleifen und Polieren der Figur aus „verlorenem Guss“ gibt ihr den letzten Schliff.
Es ist eine typisch westafrikanische Handwerkskunst.
Hergestellt von den Künstlern im Village Artisanal Quagadougou, Burkina-Faso